Castor-Rex


          

 

  

Maja

Geburtsdatum:   16.02.2008

Geschlecht:         0.1

Täto:                   S 346  2821

Besonderheiten: war Zuchthäsin, ist jetzt in Rente :-)

Würfe:           1.1/2.2/2.1/1.3

Bewertung:         Hat 96,5 Punkte bei der Leipziger Landesschau erreicht!

Züchter:             A. Wächter

Sonstiges:      steht als Liebhabertier zur Abgabe, Platz vor Preis

  

 

 

Castor-Rex

 

Geschichte und Standart der Castor-Rex

Namensgebung: Der Name setzt sich aus Castor (lat. Biber - Biber sehen braun aus ) - bezeichnet so die Farbe und aus Rex (lat. König) - Königskaninchen aufgrund des samtigen und kurzen Fells.

Geschichte: Alles fing im Jahre 1919 in einem kleinem Dorf in Frankreich an. In einem Wurf  hasengrauer Normandiner (Ist eine Kreuzung aus einheimischen französichen Kaninchen und dem Lapin bélier - Kängaru / Widderkaninchen) fiel ein Rammler mit deutlich kürzerem Fell (Mutation), im nächsten eine Häsin. Der Anfang für die Rex-Zucht war geboren. Der Pfarrer des kleinen Ortes übernam die beiden Tiere und begann mit der ersten Rex-Zucht. Der Nachwuchs der beiden Tiere war komplet kurzhaarig. 1924 stellte er die ersten Castor-Rexe in Paris aus und sorgte so für eine Sensation. 1925 kamen die ersten Tiere nach Deutschland. Ab 1926 wurden die Rexe in die ganze Welt versandt. Eine Massenproduktion ohne Rücksicht auf Fehler und Schutz der Tiere begann. In der Pelzindustrie sollten die Felle einen Siegeszug antreten. Doch die Pelzindustrie lehnte die Felle ersteinmal ab. 1927 wurden die Rexe im Standart durch den Reisverband in allen sonst zulässigen Fraben anerkannt. 1933 wurden die Rexe jedoch als Zuchtrasse abgelehnt. 1945 begann man von neuem mit der Rexzucht. Ohne rücksicht auf Form und Leistung wurde das verbliebene Rexmaterial gekreuzt. Mittlerweile ist der Castor-Rex keine Wirtschaftsrasse (Fell) mehr sondern zu eine Sport-, Hobby- und Liehaberrasse geworden. Heute ist das Zuchtziel hauptsächlich eine eineitliche Form und Größe, die Vollendung sowie erreichen des Standarts und natürlich die Gesundheit der Tiere.

Standart:

 

Gewicht: 3,4 bis 4,5 kg
Körperbau: leicht gestreckt, walzenförmig, vorne und hinten gleich breit
  Hals und Nacken nur angedeutet, Kopf länglich, trotzdem breite Stirn und Schnauze
Fell: extrem kurz, maulwurfartig, fast senkrecht stehen, 17-20 Milimeter lang, Ohren sind gut behaart
Grannenhaare: überragen die Unterwolle nicht oder nur wenig, unregelmäßig entwickelt, zeigen Einschnürungen, Verdickungen, Kräuselungen
Färbung: Decke: rötlich kastanienbraun und mittel bis dunkel getönt, möglichst gleichmäßig über dem ganzen Körper und an den Seiten weit nach unten
  etwas hellere Augen und Kinnbackeneinfassungen
  Innenseite der Läufe, Bauchdeckfarbe, Unterseite der Blume ist weiß bis cremfarbig
Unterfarbe: umfasst ca. die Hälfte der Haarlänge, ist intensiv blau
  Bauchunterfarbe: blau
Augen: dunkelbraun
Krallen: dunkelbraun
Spürhaare: Schnurr- Spürhaare und Wimpern sind um die Hälfte verkürzt und verbogen, dürfen aber auf keinen Fall fehlen

 Hinweis: Ich hebe hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit und absolute Richtigkeit. Ich habe beim Verfassen dieses Textes wie auch allen anderen auf meiner Homepage versucht möglichst keine Urheberrechte zu verletzen und mich meiner eigenen Sprache und meines Ausdrucks bedient. Ähnlichkeiten mit anderen Texten sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. 

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