Klein-Rex


 

        

 

 

Destiny

Geburtsdatum:   20.05.2009

Geschlecht:       0.1

Farbe:              Königsmantelschecke 1

Züchter:          aus eigener Zucht

Elterntiere:      Inez (Dalmatiner dreifarbig) und 

                        Tolkien (Königsmantelschecke s.g.) 

Würfe:             2.2 / 4.1/ 3.2 / 2.3/ 3.2/ 1.4/ 1.1

Besonderheiten: Meine erste KMS und gleich die beste,

da sie keinen einzigen Fleck auf der Brust hat!!! 

Jetzt Kuschelhase und Therapiekaninchen

 

 

Rigoletto 

Geburtsdatum:   26.9.2009

Geschlecht:       1.0

Farbe:             Japaner blau,gelb

Täto.:              S4 / N9924

Züchter:          Marina Caldwell

Elterntiere:      La Boheme / Leetzo

Zucht:              Marina Caldwell

Nachkommen:   schon einige

Besonderheiten: Zuchtrammler und Therapiekaninchen

 

Caboletto 

Geburtsdatum:   26.9.2009

Geschlecht:       1.0

Farbe:             Japaner schwarz,gelb

Täto.:              S4 / N9929

Züchter:          Marina Caldwell

Elterntiere:      Mitsuki / Lucien

Zucht:              Marina Caldwell

Nachkommen:   schon einige

Besonderheiten: Zuchtrammler und Therapiekaninchen

 

 

 Geschichte der Klein-Rex

Diese Rasse trägt mehrere Namen: American Mini-Rex; Klein-Rex Kaninchen, Klein-Rex, Mini-Rex

Geschichte: Die Klein-Rex stammen aus den USA. Dort wurden ertmals von Mona Berryhill 

aus großen Amerikanischen Rex Kaninchen auf die heutige geringere Größe herunter gezüchtet.

Mona Berryhill began mit ihrem Mini-Rex-Zuchtprogramm nachtem sie auf einer

Tombola einer Hasenaustellung ein Pärchen Zwerg-Rexe gewonnen hatte. 

Das Männchen wurde mit einer Standart-Lux-Rex-Häsin gekreuzt.

Dies war der Beginn der Zucht. 1986 stellte Mona Berryhill dem Standartausschuss in Columbus,

nachdem sich die Neuzüchtung bewährt hatte und Standartbeschreibungen ausgearbeitet

worden waren, ein Einzeltier, Mini-Rex, castorfarbig vof. Die Tiere haben eine andere Körperform,

Wachstumsrat, Fruchtbarkeit und eine größere Fleischausbeute im Vergleich

mit den Amerikanischen Rex Kaninchen. Die Rasse wird in allen genetischen Farbschlägen gezüchtet.

Farben die durch die deutsch/öserreichische Selektionszucht beim Rex nicht möglich sind,

treten aber in den USA auf. Nach der Überprüfung der Standartkommission (USA)

wurden alle Farben außer beige, marderfarbig, siamesenfarbig und otterfarbig zugelassen

Marina Caldwell brachte 2004 die ersten 15 Klein-Rex nach Europa (Österreich).

Alle in Europa erhältlichen Klein Rex oder Amerikanischen Mini Rex Kaninchen stammen aus ihren

Importzuchtstämmen und sind alle spalterbig und somit bis auf ihre Zucht zurück zu verfolgen.

Im Januar 2007 wurden die Klein-Rex als Neurasse in Österreich anerkannt 

Klein-Rex: Häsinnen sind bereits mit vier Monaten zuchttauglich und bringen große Würfe hervor.

Die Rammler sind dagegen relative Nachzügler. Der Rammler brauch länger um die Fellreife,

das Zuchtgewicht und die perfekte Körperform zu erreichen.

Dadurch ist diese Rasse auch etwas schwieriger zu züchten.

Mit 5 Monaten enwickeln sich dann aber auch die Böcke meist zu wunderschönen,

runden und graziösen Zucht- und Ausstellungstieren.

Daten und Informationen:

- Das Klein Rex Kaninchen ist nun wirklich eine NEUE-Rasse,

da es sie in anerkannter Form nur in Großbritannien, Östereich und bald in der Schweiz gibt

- Faszinierend ist aber, dass diese Rasse heute breits weltweit die höchsten Zahlen hat,

da sie sich in verschiedenen Ländern in kurzer Zeit durch die geringe Größe,

den liebenswerten Charakter und vieler anderer positiver Eigenschaften

wegen sofort durchgesetzt hat.

- in den USA und Canada sind zuchtbuchmäßig zwei Millionen Tiere erfasst

- Japan nennt mit 140.000 Klein Rex, diese Rasse als die beliebteste

- in Großbritannien werden 8.000 Klein Rex gezüchtet

Der Klein-Rex in Deutschland

Im Moment ist der Klein-Rex in Deutschland offiziell noch nicht anerkannt.

Erst im Jahr 2010 / 2011 kann ein Antrag beim ZDRK auf Zulassung gestellt werden.

Ich hoffe sehr, dass dann die Zulassung erfolgen wird.

Mittlerweile gibt es in Deutschland aber schon einige Züchter

die in regionalen Vereinen sind und so die Vorraussetzungen für eine Anerkennung vorantreiben.

Wer weitere Informationen wünscht, der kann sich gerne bei mir melden.

Farben:blau
blaugrau
castor
chin
Dalmatiner (schwarz, blau, havanna, gelb und dreifärbig 3 Varianten)
fawn (Burgundergelb)
feh
gelb
havanna
japaner
loh
lux
Mantelschecken
KMS
marder (zwei)
russen
siam
thüringer
sallander
schwarzgranne
weißgranne
schwarz

 

 

Neu erarbeiteter und nun gültiger Standart  - von Marina Caldwell-Schäffer erarbeitet:

hier für die Königsmantelschecken

 

 

Kurzbeschreibung

 

 

Gewicht: 1,5 kg bis 2,75 kg
Form, Stellung: gedrungen, knapp mittelhoch, sehr rund, kompakt
Kopf: kurz, breite Stirn und Schnauze
Ohren: fleischig, gut behaart, aufrechtstehend getragen, sollten fast zur Nasenspitze des Tieres reichen, eher lang aussehend
Rumpf: walzenförmig, breite Brust, Nacken und Hals kaum sichtbar, schöne runde Hinterpartie
Rücken: gut abgerundet, breit, ebenmäßige aber leicht erhöhte Rückenlinie
Brust: breit, ohne lose Fellhaut, aber schmäler als das hintere Viertel
Läufe: fest und breitgestellt, Vorderläufe haben gerade zu sein
Fell: maulwurfartig, dicht, kurz, aufrecht stehend

 

 

 

1. Körperform und Typ:

Der Körper ist leicht gedrungen, Vorder- und Hinterparie sind möglichst gleichmäßig breit

und ausgeglichen. Die Rückenlinie verläuft ebenmäßig, die Hinterparie ist gut abgerundet.

Die Vorderläufe sind gerade, mittellang und kräftig. Der Hals tritt kaum sichtbar in Erscheinung.

Die Blume wird anliegend und aufrecht getragen.

2. Gewicht:   Das Normalgewicht beträgt 2,00 kg, das Mindestgewicht 1,50 kg und

das Höchstgewicht 2,75 kg.

3. Fell:

Das Fell ist sehr dicht und besitzt ein auf dem Haarboden fast senkrecht stehendes Fellhaar,

das auf der Rückenmitte eine Länge von 17 bis 20 mm haben muss.

Die einzelnen Haare dürfen weder wellig sein, noch Locken bilden.

Sie müssen über eine genügende Stabilität verfügen,

wenn man mit der flachen Hand gegen den Strich über das Fell streicht,

sollen sie fast senkrecht stehen bleiben oder nur langsam in ihre Ausgangslage zurücksinken.

Bleiben die Haare nach dem Streichen gegen den Strich liegen,

so ist dies ein Anzeichen von zu dünnem Fell. Die feinen,

nicht gekrümmten Grannenhaare sollen mit dem Unterhaar in gleicher Höhe abschneiden.

Die Grannenspitzen dürfen über das Deckhaar höchstens 1 mm herausragen.

Der Nackenkeil ist möglichst klein und lockenfrei,

doch werden sich die welligen Haare im Nackenkeil und

am Bauch (Geschlechstpartie) nicht vermeiden lassen. J

e glatter die Nackenpartie, desto besser ist die Haarstruktur

auch der übrigen Körperpartien und desto wertvoller das Fell.

4. Kopfzeichnung

Die Kopfzeichnung umfasst wie bei allen mantelgezeichneten Tieren den gesamten Kopf und die Ohren.

In der Mitte der Stirnpartie kann ein weißer Stirnspiegel auftreten,

auch die Kinnbackeneinfassung und die Unterlippe darf weiß sein.

Dabei ist die gefärbte Unterlippe vorzuziehen.

Die Grundfarbe der Zeichnung ist ein sattes Gelb (bei den blau-gelben Tieren,

helles burgundergelb) das intensiv mit kleinen,

leopardenartigen schwarzen (blauen) Punkten und Strichen überzogen ist.

Dabei sollen die Punkte einzeln erkennbasr sein. Je bunter der Kopf erscheint,

desto wertvoller ist er. Eine gespaltene Zeichnung im Gesichtsbereich des Tieres ist erlaubt.

5. Rumpfzeichnung

Der Rumpf wird von der Mantelzeichnung bedeckt,

wobei der Rücken von den Schultern und die Hinterparie von den Zeichnungsfarben erfasst werden.

Die Zeichung selbst besteht aus Punkten,

die gleichmäßig über den gesamten farbigen Bereich verteilt sind.

Die Punkte dürfen miteinander verbunden sein,

sollen aber keine Streifen wie bei der Japanerzeichnung zeigen.

Weiße Ansatzpunkte im Genick bis zu den Schulterblättern oder

vom Ansatz der Blume bis zur hochgelegten Blumenspitze bleiben unberücksichtigt.

Die Brust und Vorderläufe sollten weiß sein, einzelne kleine Punkte werden nur mild beurteilt.

Hinterläufe und Bauch sollten überwiegend weiß sein.

6. Farbe

Die Grundfarbe ist rein weiß.

Die Zeichnungsfarbe ist ein intensives Gelb auf dem

die schwarze Farbe in Punkten sehr gut sichtbar ist bzw.

helles beige-gelb mit blauen Punkten.

Die Augenfarbe ist dunkelbraun und bei den blau-gelben Tieren blaugrau. Die Krallen sind farblos.

7. Schwere Fehler

Wamme: Dei Wamme ist unerwünscht aus optischen Gründen. Leider hat sich herausgestellt,

dass gerade jene Häsinnen mit der größten Wamme auch die beste Milchleistung hat.

Eine Häsin, die nach ihren Würfen an sich kaum mehr ausgestllt wird,

sollte also nicht ihrer Wamme wegen aus der Zucht genommen werden.

Auch Rammler können ab einem gewissen Alter (meist 5 Jahre)

manchmal als nicht ganz kehlrein wirken.

Tiere unter einem Jahr und ohne Nachzucht müssen kehlrein bzw. wammenfrei sein.

Zahnanomalien:

Grundsätzlich handelte es sich bei den importierten Klein-Rex um Tiere mit ordentlicher,

korrekter Zahnstellung. Trotzdem kann durch Einkreuzung neuer Linien bzw.

durch zu intensive Linienzucht oder Fütterungsfehler eine Fehlstellung der Zähne auftreten.

Regelmäßige Kontrolle! Jedes Tier mit einer Fehlstellung ist zuchtuntauglich.

Geschwister kontorllieren - sollten auch dort Zahnanomalien auftreten,

sind alle Tiere dieser Linie inkl. Eltern  aus der Zucht zu nehmen.                                   

Quelle: Standart der Klein-Rex von Marina Caldwell-Schäffer